Internetsicherheit

Mit Sicherheit im Netz

Damit Sie und Ihre Kinder nicht Opfer der sehr rasant ansteigenden Internetkriminalität werden, sollten Sie Ihrem Computer ein Sicherheitspaket gönnen. Damit erschweren Sie es Einbrechern erheblich in Ihre Computersysteme einzudringen. So können Sie nicht nur sich selbst, sondern vor allem Ihre Kinder vor Betrügern im Netz schützen .

 

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Abzocke im Netz

Free Games, Gratis-SMS, kostenlos Produkte testen, IPhone Gewinnspiele oder Prophezeiungen über die Zukunft; es gibt viele Varianten, die Neugier von Kindern und Jugendlichen zu wecken. Die als kostenlos suggerierten Dienste, oft über soziale Netzwerke verbreitet, wollen allesamt nur das Eine: Ihre Adresse. Entweder um diese an Werbetreibende zu verkaufen oder um Ihnen einen völlig nutzloses Abonnement, meist über ein bis zwei Jahre, unterzujubeln. Mit Ihrer Adresse kommt die Rechnung, die sich bei unfreiwillig abgeschlossenen Abo's meist in einer Höhe von 150 - 250 € bewegt. Mit dem Programm WOT können Sie sich gegen diese Gaunereien im Netz schützen. Grundsätzlich gilt, dass man sich im Internet nur bei vertrauenswürdigen Seiten mit den persönlichen Daten anmeldet. Für alle anderen Fälle sollte man sich bei Anmeldungen im Netz eine „Müll-E-Mail“ einrichten (z. B. trashmail.com) und sich eine Fantasieadresse ausdenken. Ihre Kinder sollten Sie in jedem Fall benachrichtigen, bevor Sie sich mit Ihren Adressdaten anmelden. Sollten Sie dennoch Opfer einer Abofalle werden, können Sie sich bei der Verbraucherzentrale in Ihrer Nähe beraten lassen. In aller Regel müssen Sie nicht zahlen.

Illegales Filesharing

Urheberrechtlich geschützte Medieninhalte (Musik, Filme, Computerspiele etc.) werden im Internet massenhaft illegal verbreitet. Über sogenannte Sharehoster werden diese kopierten Medien in Datenpakten getauscht oder sie werden über Stream-Dienste angeboten. Dass es hier nicht immer mit rechten Dingen zugeht, merkte auch das FBI in den USA und schloss einen der bekanntesten Anbieter Megaupload. Aber nicht nur die Anbieter solcher Plattformen, sondern auch deren Nutzer stehen im Fokus der Ermittlungen. Mittlerweile gibt es abmahnende Rechtsanwälte, die auf Provisionsbasis im Auftrag der Medienindustrie jagt auf die Downloader machen. Sagen Sie bitte Ihren Kindern, sie sollen keine offensichtlich urheberrechtlich geschützten Medien, also aktuelle Kinofilme oder Musiktitel herunterladen – Ihnen zu Liebe. Die Rechnungen können in die Zehntausende gehen, je nach Datenvolumen und sind an die Inhaber des Internetanschlusses adressiert. Das sind i.d.R. die Eltern - was den Familienfrieden nachhaltig beinträchtigen kann. Rein rechtlich kommen Sie da, wenn überhaupt, nur mit einen spezialisierten Anwalt glimpflich raus.

Viren, Würmer und Trojaner

Im Internet laueren viele technische Gefahren, auch für Ihre Kinder. Die Sicherheitssoftware Ihres Betriebssystems reicht nicht aus, um sich gegen Viren, Würmer und Trojaner ausreichend zu schützen. Zu Ihrem Sicherheitspaket gehört daher ein Antivirusprogramm, das Sie auch kostenlos im Netz finden können. Dazu benötigen Sie ein Anti-Spyware Programm, damit Ihr Rechner nicht von Spionageprogrammen infiltriert wird. Falls Sie doch mal infiziert sein sollten, können Sie sich mit Labs Stinger von den gefährlichen Biestern wieder befreien. Mit dem Newslettern von Bürger-Cert (herausgegeben vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) bleiben Sie immer auf dem neuesten Stand.

Sicheres Löschen

Um einmal installierte Programme wieder vollständig vom System zu löschen, empfiehlt sich der CCLeaner. Dieser Putzteufel kann auch in den ungenutzten Ecken Ihres PCs ordentlich aufräumen, z. B. in den temporären Dateien; den Müll bringt er dann auch noch runter! Apropos Papierkorb: Dinge, die Sie dort reinwerfen, sind nicht wirklich von der Festplatte gelöscht. Möchten Sie Daten endgültig schreddern, empfehle ich Ihnen Secure Eraser. Zum Wiederherstellen von gelöschten Daten können Sie Recuva benutzen. Das funktioniert natürlich nicht, wenn Sie zuvor Ihre Daten durch den Datenwolf von Secure Eraser gedreht haben.

Datenschutz beim Surfen

Wenn Sie möglichst unbeobachtet surfen möchten und Ihre Bewegungen im Netz nicht protokolliert werden sollen, dann empfehle ich Ihnen den Browser Firefox zu installieren. Dieser hat sehr gute Privateinstellungen. Unter Extras/Einstellungen/Datenschutz können Sie einstellen, welche Daten beim stöbern im Netz von Ihnen gespeichert werden sollen und welche nicht. Mit kostenlosen Add Ons  können Sie zusätzlich die Sicherheit und den Datenschtuz erhöhen. Werbung können Sie mit dem Add On Adblock Plus unterdrücken. Und mit dem Key Scrambler können Sie über den Browser eingegebene Passwörter so verschlüsseln, dass Keylogger bei Ihnen keine Chance mehr haben. Ach übrigens: Für das Generieren sicherer Passwörter und deren Speicherung empfehle ich noch KeyPass 2.

Mit Sicherheit im Netz - Links

 

verbraucher-sicher-online.de

 

Bundesamt für Sicherheit in der IT (BSI)

 

Verbraucherschutz in Hessen